Herzlich Willkommen im Barackenblog!

Ja Moin erstmal!

Auf diesem Blog bemühen wir uns, stets Infos über alle anstehenden Veranstaltungen hochzuladen. Mancheine*r mag bemerkt haben, dass uns das nicht immer gelingt, das tut uns Leid, wir geben unser bestes!

Neben Konzertankündigungen im Blog und Veranstaltungskalender findet Ihr auf dieser Website auch alle relevanten Infos zur Baracke. Klickt euch gerne durch! Auch hier können wir nicht immer Vollständigkeit garantieren, geben uns aber auch hierbei größte Mühe!

Macht’s gut,
Die Barackenorga

*** aus aktuellem Anlass ***

20.02. – Punkbar: Fäkalpunk Spezial Vol. I

fääääki

18.02. – Infovortrag zum Hambacher Forst

12628603_992461147488027_5995999678810349915_oÜber Baumhäuser, gigantische Bagger, Wiederstand und Alternativen. Seit 2012 besetzen, leben und kämpfen Aktivist*innen im Hambacher Forst bei Köln um diesen vor der Abrodung durch RWE für den größten Tagebau Europas zu schützen.

In dieser Veranstaltug werden allgemeine Infos, die aktuelle (brenzliche) Lage und das alltägliche Leben im Wald thematisiert und diskutiert. Aktivist*innen, berichten in einer entspannten Atmosphäre über ihre Erfahrungen aus einer fremden Welt, mitten in Deutschland.

18.00 Uhr gibt’s KüfA

19.00 Uhr geht’s los

Für weitere Infos zur Besetzung: http://hambacherforst.blogsport.de/

Wir freuen uns auf euch!

14.02. Filmvorführung der Gruppe “et2c”

»Triumph des guten Willens«
Eine filmische Auseinandersetzung mit den Polemiken Eike Geisels

95 Min., Gegenfeuer Produktionen, D 2016
Filmvorführung und Diskussion mit Regisseur Mikko Linnemann

14.02.2016 | 19:00 Uhr | Baracke | Münster

„Auschwitz bleibt deutsch. Als Verbrechen zwar, aber doch auch als unvergleichliche Spitzenleistung.“ So fasste der Publizist, Historiker und Übersetzer Eike Geisel (1945-1997) in einer seiner Kritiken den Stand deutscher Erinnerungspolitik – und traf damit nicht nur den neu aufkommenden Nationalismus der 1990er ins Mark, sondern auch rechte und linke (Vor-)Arbeiter*innen der „Wiedergutwerdung der Deutschen“.
Geisels bis heute aktuelle Polemiken jener Jahre stehen im Zentrum des Dokumentarfilms „Triumph des guten Willens“. Drei seiner Texte, eingesprochen von Robert Stadlober, werden mit kürzlich entstandenen Aufnahmen der beschriebenen Orte kontrastiert und so mit einer Normalität konfrontiert, die es nicht geben dürfte. Interviews mit Alex Feuerherdt, Klaus Bittermann, Hermann L. Gremliza und Henryk M. Broder beleuchten zudem ausführlich Geisels Thesen in Bezug auf die gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnisse und gewähren Einblicke in sein Leben.

Mikko Linnemann ist Filmwissenschaftler, Autor und Filmemacher. Er produziert und inszeniert seit 2009 essayistische Dokumentarfilme, die sich hauptsächlich mit der hiesigen Erinnerungspolitik beschäftigen und Kritik an der deutschen Ideologie üben. „Triumph des guten Willens“ ist sein Langfilmdebüt.

12.02. – ValenPIENstag

Schnulzen, Schnaps und Solidarität!

valentin_schubi_pienkabacheDie nächste Pien Kabache wird am 12.Februar stattfinden, die Gewinne werden wir den Antifa-Aktivisten Valentin und Schubi spenden! Ebenso wird die Antifa Hamm für euch leckeres Essen zubereiten, die Gewinne hieraus fließen ebenfalls in Anti-Repressionsarbeit!

Für uns steht fest: Der Prozess um Valentin ist eine einzige Farce. Während überall in Deutschland Flüchtlingsheime und auch Geflüchtete selbst von Rassist_innen und Nazis angegriffen werden, versucht der Staat Antifaschist_innen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Auch im Prozess um den Hansa-Rostock-Fan Schubi will der Staat ein Exempel statuieren und versucht so die wenigen Disteln im Beton verschwinden zu lassen. Wir werden eine ausführliche Chronik in der Baracke aushängen damit ihr euch selber über den bisherigen Verlauf der Verfahren informieren könnt. Ebenso werden wir fertig frankierte Postkarten verkaufen und später für euch abschicken, damit ihr ganz unbürokratisch Valentin und Schubi eure Grüße senden könnt. 20 Uhr – Baracke Münster – Eintritt frei

United we stand! – Gegen Rassismus und Repression! Freiheit für alle Antifaschist*innen!

Hier findet ihr Informationen zu Valentin und Schubi.

Der Abend wird von der An­ti­fa­schis­ti­schen Lin­ken Müns­ter, dem Arbeitskreis Antifaschismus 65 und der Au­to­no­men An­ti­fa Rhei­ne ver­an­stal­tet.

P.S.: wer Facebook nutzt, kann auch hier klicken.

11.02. – “Cyrano von Bergerac” (Filmvorführung des AStA der Uni Münster)

12294667_1042084775848453_3703930557750444343_n

03.02. – Erfahrungsbericht über die Zustände in Griechenland, Mazedonien und Calais

03.02. 18 Uhr, Baracke, Scharnhorststr. 100

No Border, No Nation – Just People


flyer-03-02Seit dem 18. November sind auf der sog. Balkanfluchtroute die Grenzen nur noch für Flüchtende aus Syrien, Irak und Afghanistan offiziell passierbar. Diese Trennung in „anerkannte“ und „illegale“ Flüchtende macht es umso wichtiger, alle Menschen auf ihrer Flucht zu unterstützen.

Unmittelbar nach der partiellen Grenzschließung formten sich besonders an der Griechisch-Mazedonischen Grenze in Idomeni Proteste, bei denen die Grenze zeitweise gestürmt wurde, Schienen blockiert wurden und Menschen in trockenen Hungerstreik getreten sind. Polizei und Militär ist gewaltsam unter Einsatz von Tränengas, Schlagstöcken und Gummigeschossen gegen die Proteste vorgegangen. Es wurde sogar mit scharfer Munition auf Flüchtende geschossen.

Seit der brutalen Räumung des Camps bei Idomeni am 09.12. werden alle Menschen, die nicht aus Syrien, Irak oder Afghanistan kommen, mit Bussen zurück nach Athen in Abschiebelager gebracht und teilweise direkt in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Viele Menschen, die nicht den legalen Weg gehen können, versuchen zu Fuß die Grenzen zu überqueren. Besonders in Mazedonien werden Menschen immer wieder von Schleppern oder lokalen Kriminellen brutal ausgeraubt, zusammengeschlagen und mit Waffen bedroht. Außerdem leben sie permanent in der Angst, von der Polizei oder dem Militär aufgegriffen und zurück nach Griechenland geschoben bzw. in Abschiebegefängnisse in Mazedonien gebracht zu werden. Einige Menschen verschwinden spurlos.

In Nordfrankreich leben seit April 2015 ca. 6000 Geflüchtete in einem riesigen selbsterrichteten Camp aus Hütten und Zelten am Hafen von Calais. In der Hoffnung nach England zu kommen nehmen sie die menschenunwürdigen Bedingungen im provisorischen Camp in Kauf und riskieren ihr Leben beim Versuch auf LKWs oder Züge aufzuspringen. Die Geflüchteten sind dabei ständig brutaler Gewalt der Polizei und organisierten Rechten ausgesetzt. Anstatt für eine humanitäre Grundversorgung der Menschen zu sorgen setzt die französische Regierung auf die kostenintensivere Abschottung durch Zäune und massive Polizeipräsenz.

Diese rassistische und menschenverachtende Politik verstößt gegen das Grundrecht auf Asyl und nimmt billigend in Kauf, dass Menschen auf ihrer Flucht sterben.

In der Veranstaltung werden Aktivist*innen sprechen, die angefangen haben ein Support-Netzwerk für illegalisiert reisende Flüchtende in Mazedonien aufzubauen. Sie werden von ihren Erfahrungen in Griechenland und Mazedonien berichten und Perspektiven zum weiteren Support erläutern. Ebenso werden Aktivist*innen von der aktuellen Situation und Entwicklung in Calais berichten und Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen.

Mit diesem persönlichen Erfahrungsbericht soll informiert und angeregt werden aktiv zu sein, praktische Solidarität zu zeigen und Fluchthilfe zu leisten.

Bedenkt: Die Bilder und Erzählungen stellen teilweise gewaltsame und schlimme Situationen und Zustände dar. Achtet auf euch und sagt, wenn es zu viel ist.

hier gehts zur facebook veranstaltung

Mittwoch, 03.02. um 18 Uhr in der Baracke, Scharnhorststr. 100, Münster
Freedom of Movement for Everybody, Now! No one is illegal!

*** aus aktuellem Anlass ***

Das Kulturzentrum Baracke hat in den letzten Monaten zunehmend Beschwerden von verschiedenen Seiten aufgrund von Lärmbelästigung erhalten. Zudem kam es vermehrt dazu, dass die Polizei bei Veranstaltungen aufgrund der erhöhten Lautstärke vorbeikam. Die mehrfachen Vorfälle haben nun dazu geführt, dass ein Bußgeldverfahren durch das Ordnungsamt der Stadt Münster eingeleitet wurde.

Für die Beschwerden der Anwohner*innen haben wir als Orgateam der Baracke Verständnis und können durchaus nachvollziehbare Gründe hierfür erkennen. So haben insbesondere in den letzten Monaten überdurchschnittlich viele Konzerte und Partys in der Baracke stattgefunden. Auch ist die Besucher*innenzahl aufgrund der wachsenden Beliebtheit der Baracke als Veranstaltungsort deutlich gestiegen. Hinzu kommt, dass sich in der Vergangenheit bei den Veranstaltungen gelegentlich Menschen vor der Baracke z.B. zum Rauchen aufhielten und so zu einer Erhöhung des Lärmpegels außerhalb des Veranstaltungsraums beigetragen haben. Bei einigen Veranstaltungen wurden zudem nach Beginn der gesetzlichen Nachtruhe (22 Uhr) keine ausreichenden Vorkehrungen zur Lärmreduzierung getroffen.

Wir müssen erkennen, dass wir in vielen Fällen den entsprechenden Dialog mit Veranstalter*innen und Anwohner*innen versäumt haben und außerdem in der Vergangenheit nicht ausreichend für lärmreduzierende Maßnahmen gesorgt wurde. Wir möchten uns daher für die empfundene Lärmbelästigung ausdrücklich entschuldigen und alles daran setzen, zukünftig eine bessere Lösung zu finden, welche die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt.

Die Baracke als studentisches Kultur- und Veranstaltungszentrum stellt dabei einen ganz besonderen Freiraum dar, den es in Münster in dieser Form sonst nicht gibt. Die Baracke wird dabei nicht nur für Partys und Konzerte genutzt, sondern für eine Vielzahl an kulturellen Veranstaltungen, wie z.B. Theaterproben, Filmvorführungen, Seminare oder Vorträge. Insbesondere die offene Struktur bietet in Münster eine echte Alternative zu rein kommerziellen Veranstaltungsräumen, daher hat für uns der Erhalt der Baracke eine ganz besondere Bedeutung. Feststeht jedoch auch, dass dies nicht ohne Rücksicht auf die Anwohner*innen geschehen kann. Daher haben wir bereits eine Reihe an kurz- und mittelfristigen Maßnahmen geplant:

Kurzfristig werden wir vor allem technische Maßnahmen zur Reduzierung der Lautstärke vornehmen. So wird die Musikanlage mit einem sogenannten „Limiter“ versehen, um einen übermäßigen Lautstärkepegel zu verhindern. Zudem werden wir uns auch für eine bessere Schallisolierung der Baracke einsetzen. An beiden Türen der Baracke werden zunächst die Türschließer erneuert und geprüft, ob ein neues Schloss eingebaut werden muss, damit die Türen im aufgeschlossenen Zustand von beiden Seiten geöffnet werden können. Die Bühne wird mit schalldämpfendem Material ausgelegt oder befüllt, sodass sie nicht länger als Resonanzkörper den Schall der Musikanlage verstärkt. Auch weitergehende bauliche Maßnahmen sollen in nächster Zeit geprüft werden, hierzu zählen vor allem die Schallisolierung der Wände und Fenster. Sofern dies nur mit größeren baulichen Maßnahmen zu realisieren ist, wird die Studierendenschaft dazu mit der Uni Kontakt aufnehmen.

Abgesehen von baulichen und technischen Maßnahmen werden wir uns außerdem der aktuellen Nutzungsstruktur der Baracke zuwenden und diese gegebenenfalls verändern. Wir werden daher die Anzahl der Partys im Monat deutlich reduzieren, um damit auch Raum für andere kulturelle Veranstaltungen zu schaffen.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal betonen, dass die Baracke als studentisches Kulturzentrum einen Raum für viele Veranstaltungsformate darstellt, diese beschränken sich nicht nur auf Konzerte und Partys, daher soll auf eine verstärkte Diversität der Veranstaltungen geachtet werden.

Auch werden wir Veränderungen im Bereich der Nutzungsmodalitäten für die Nutzer*innen der Baracke vornehmen. So sollen Nutzer*innen deutlicher über ihre Pflichten und Verantwortlichkeiten als Veranstalter*innen bei der Nutzung der Baracke informiert werden, sodass bisherige Schwächen und Probleme bei der Kommunikation ausgeschlossen werden können. Konzerte müssen in Zukunft um 22:00 Uhr beendet sein (wie es die gesetzliche Nachtruhe vorsieht).

Wir hoffen, dass wir durch diese Maßnahmen eine Lärmreduzierung erreichen können und werden verstärkt auf die Einhaltung dieser Maßnahmen achten. Darüber hinaus möchten wir uns bemühen, gemeinsam einen Weg zu finden, welcher es der Baracke weiterhin ermöglicht, ein vielfältiges kulturelles Programm anzubieten und zugleich Rücksicht auf alle Betroffenen nimmt.

Für Anregungen stehen wir jederzeit zur Verfügung, entweder via Email (barackemuenster@riseup.net) oder über unser ein- bis zweimonatlich stattfindendes Plenum (die Termine sind unserer Internetseite zu entnehmen).

Euer Barackenorgateam


Veranstaltungskalender

Nächstes Barackenplenum

(für alle Veranstalter*innen und Interessent*innen)
am Sonntag, 20.03.16 um 17 Uhr

Kontakt

barackemuenster@riseup.net

Präsenzzeit in der Baracke nach Absprache

In der Baracke gibt es keinen Platz für Rassismus, Sexismus, Faschismus, Homophobie, Ableismus, Transphobie, Antisemitismus, Antiziganismus und jegliches diskriminierendes Handeln. Dies gilt auch für die Musik, die gespielt wird. Es liegt in Eurer Pflicht aufmerksam zu sein, die Betroffenen ernst zu nehmen und Hilfestellung zu leisten.

Leitet Vorfälle an uns weiter: barackemuenster@riseup.net


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 27 Followern an