17.-23. Februar

Freitag, 21.02.: AMFAC 13 – Queer Party gegen Repression FÄLLT AUS
Start: 20:00

Bild könnte enthalten: Malen und TextAuch 2020 melden sich eure liebsten queers & allies wie immer mit etwas Verspätung zurück – dafür mit richtig Böcke und einem Line-Up, das seine pinken Schlafanzughosen nicht gewaschen hat! Für unser Comeback dieses Jahr haben wir niemand geringeren als DJ Hornhaut himself eingeladen, unseren VIP-Members sicher bekannt durch Hits wie „Frankfurter Aale“ oder „Tragt euch in den Doodle ein“. Weitere Details zum Line-Up folgen, es wird ganz zauberhaft, versprochen! ♥

DJ Hornaut [Randale]
https://youtu.be/PmXJMB3vHRs

Nadeka White [Techno]
https://soundcloud.com/user-581825352

Jejune Void [Techno]
www.soundcloud.com/jejunevoid/mixmix0001

Atrashical Bernhart [Goa]
https://soundcloud.com/allmyfriendsarecriminalz/metaphysx-amfac9-previewmix-ist-das-der-mars-psytrance-progressive-goa

Toni [Tekno]

AMFAC Residentz [Techno/HipHop/Trash]

Wie immer ein Space für LGBTQ+.

Wie ihr alle wisst sind es richtig miese Zeiten für alle Orte die nicht von irgendwelchen Yuppies für n Haufen Kohle besetzt gehalten werden (nicht zuletzt Schwulen-/ Lesben-/ LGBTQ*-Bars die in Münster. Berlin, Stuttgart, Köln usw. verdrängt werden). Münster ist voll von Scheiße, aber hat kein Platz für bezahlbaren Wohnraum oder unkommerzielle Orte. Deshalb steht unsere Party dieses Mal unter dem Motto Warmraven für März, da is nämlich weltweit Housing Action Day (Infos unter Mietenwahnsinn stoppen und Initiative Münster Bahnstadt-Süd). Hauseigentümer*innen enteignen, in Münster und überall!

Samstag, 22.02.: Tagesseminar mit Moritz Zeiler – Faschismustheorien (eklat)
ORT GEÄNDERT: UNIRAUM KTH 1 (Johannisstr. 8-10)
Start: 11:00

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

~Salt n Pepa – Lets talk about Kritik~

|| Moritz Zeiler: Was ist Faschismus? Einführung in linke Theorien über Faschismus und Nationalsozialismus ||

Weltweit haben autoritäre Bewegungen Konjunktur: Putin, Trump, Erdogan – in vielen Ländern regieren Präsidenten, die nicht als Freunde der liberalen Demokratie bezeichnet werden können. In Europa feiern in vielen Ländern Parteien Wahlerfolge, die politisch rechts vom klassischen Konservatismus stehen. Doch wie lassen sich Parteien wie die österreischische FPÖ, der französische Rassemblement National (früher Front National) oder die deutsche AfD charakterisieren? Sind autoritäre Entwicklungen bereits Vorboten eines kommenden Faschismus? Wenn Faschismus mehr bedeuten soll als ein Kampfbegriff gegen allerlei unliebsame Entwicklungen, lohnt eine Auseinandersetzung über theoretische Interpretationen. Besonders in Deutschland ist antifaschistische Kritik und Praxis immer wieder mit der Verherrlichung, Verklärung oder Verharmlosung des historischen Faschismus und Nationalsozialismus konfrontiert. Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine historische Interpretation durch linke Faschismustheorien sind daher aus verschiedenen Gründen von Nutzen: sowohl um antifaschistische Positionen im Kampf um Erinnerung und Deutung der deutschen Geschichte zu formulieren als auch um postnazistische Traditionen und aktuelle Entwicklungen zu kritisieren. Mit der Einführung soll ein Überblick zu Theorien über Faschismus und Nationalsozialismus gegeben werden. Dabei sollen unter anderem folgende Fragen diskutiert werden: Wann lässt sich von Faschismus sprechen? Was sind Unterschiede zwischen Faschismus und autoritären Regimes? Was sind die Besonderheiten des Nationalsozialismus? Der Schwerpunkt liegt vor allem auf den Aspekten autoritäre Krisenlösung, Volksgemeinschaft, reaktionärer Antikapitalismus und Antisemitismus. Es werden gemeinsam Textauszüge von Otto Bauer, Ernst Fraenkel, Franz Neumann und Moishe Postone gelesen und diskutiert

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oder schaut auf unserer Homepage vorbei: eklatmuenster.blackblogs.org

Sonntag, 23.02.: Salon féministe Vol. 33: Incels – Geschichte, Sprache, Ideologie eines Online-Kults
Start: 14:00

Bild könnte enthalten: Text „IDEOLOGIE kritik“

„Incel“ ist die Kurzform für „Involuntary Celebate“ – unfreiwillig im Zölibat lebende. Männer, so die Incel-Ideologie, hätten ein angeborenes Recht auf Sex, der ihnen jedoch von Frauen verweigert wird. Dafür müssen Frauen verurteilt und bestraft werden. Wenn das Internet nicht mehr Ventil genug ist für den eigenen Frust ob der Bösartigkeit von „Femoids“ oder der vermeintlichen Opferrolle, suchen es Incels im misogynen Terrorakt. Dieser Vortrag liefert einen feministischen und sozialpsychologischen Einblick in eine der wohl toxischten Subkulturen unserer Zeit.

Veronika Kracher studierte Soziologie und Literatur und arbeitet als freie Journalistin. Neben materialistisch-feministischer Gesellschafts- und Kulturtheorie arbeitet sie momentan vor allem zur Alt Right-Bewegung und zur neuen Rechten.

 

 

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